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Apotheke Lützelbach


Danke für Ihren Besuch.
Dr. Detlef Eichberg, Apothekenleiter vor Ort seit 36 Jahren.

Apotheke Lützelbach
Nelkenstraße 1
64750 Lützelbach
Tel.: 06165-3772 oder 3906
Service-Nr. 0800-3424237
E-Mail kontakt(at)detti-lama-apolue.de

Öffnungszeiten Mo-Fr. 8.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00, Sa. 8.00 - 12.00




Fast wie im richtigen Leben?Von Dr. Detlef Eichberg
 
freudeEs gibt Menschen, die nur dann mit anderen Menschen Kontakt haben, wenn sie über facebook oder andere soziale Medien mit ihnen „befreundet“ sind. Ihr Selbstwertgefühl rekrutiert sich einzig und allein aus den „Likes“ („Daumen hoch“), die ihnen teilweise nahezu unbekannte „Freunde“ zuschustern. Diese virtuelle Welt ersetzt heutzutage bei Groß und Klein die realen sozialen Beziehungen von Angesicht zu Angesicht – leider auch zunehmend auf dem Land. Wirkliche Begegnungen mit spürbarer Warmherzigkeit finden in der Realität immer weniger statt. Statt dessen schwelgt man stundenlang im Internet umher um seine innere Langweile zu verdrängen und virtuell ein paar Streicheleinheiten zu ergattern. Wenn das nicht gelingt, schließt man sich Blogs oder Foren an, die einem gefallen oder die andere Gruppen verunglimpfen und beschimpfen. Macht das im Austausch mit zu wenig Gleichgesinnten nicht mehr „satt“, so „teilt“ man seine Meinung und auch alle anderen Meinungen, von denen man meint, sie wären mit der eigenen Meinung übereinstimmend. Dann verselbständigt sich mitunter eine Dynamik, die unter dem Jubel der einzelnen Gruppe zehntausend „Likes“ erntet. Und dann fühlt man sich stark, als etwas Besonderes und verfügt über eine Kompensation zu all den Defiziten in seinem Leben und dem, was man erreichen wollte und nicht erreicht hat. Dieser – um es mal in Neudeutsch als „Fake-Gefühl“ zu bezeichnen – Scheinzustand des persönlichen Mehr-Wert-Empfindens hilft dann, die zunehmende Sinn-Entleerung zu kompensieren.

Kompensieren im Sinn von ausgleichen geht aber anders. Um meinem Leben Sinn zu verleihen braucht es zwischenmenschliche Kontakte in persönlicher Begegnung von Angesicht zu Angesicht. Die als real „gefakte“ Begegnung über den Bildschirm eines Computers wird das nie und nimmermehr leisten. Im Gegenteil: ich merke überhaupt nicht mehr, wie mir virtuell das Gehirn gewaschen und ich in Strudel von Fremdmeinungen eingebunden werde – im trügerischen Glauben, dass sei alles meine „Familie“.

Natürlich kann ich das Internet bei achtsamer Benutzung auch dazu nutzen, meinen Horizont zu erweitern und um Menschen zu finden, die mir wirklich eine Unterstützung angedeihen lassen. Nur bitte acht geben auf die Dosis und die Qualität.




Zwei Eichberg´s in der Hessenschau



Wer finanziert die Schnäppchen und Dumping-Preise?Von Dr. Detlef Eichberg
 
freudeZugegeben: Ich erwische mich tatsächlich auch hin und wieder bei einer schnüffelnden Ausschau nach Angeboten. Das ist in einer freien Marktwirtschaft bis zu einem gewissen Grad auch normal – siehe z.B. Sommer-Schluß-Verkauf. Nur: haben wir die Entwicklung von Angebot und Nachfrage der letzten zehn Jahre mal mit ihrer pervertierenden „Billiger-Billiger-Mentalität“ genauer unter die Lupe genommen? Also ich kann mir nicht vorstellen, dass die Dumping-Angebote mit ihrer absteigenden Preisgestaltung Richtung „immer noch günstiger“ der reinen Nächsten-Liebe der Anbieter entspringen. Oder wieso wurde der Inhaber von Amazon jüngst zum reichsten Menschen auf Erden gekürt. Da keimt in mir ein ganz provokativer Verdacht auf: Ausbeutung – sowohl der armen Menschen, die die Billig-Produkte herstellen, als auch derjenigen, die dann für die Zustellung sich hinsichtlich ihrer Gesundheit ruinös abhetzen müssen. Und damit nicht genug. Woher kommen die Ausgangsmaterialien für die Herstellung von Computer, Handys, Klamotten und so weiter? Ist das ökologisch vertretbar? Und weiter die Frage, ob da Kinderarbeit und Missbrauch der Ärmsten der Armen mich mit schuldig macht, wenn ich nur noch Schnäppchen jage. Ein ganz anderes Thema tritt auf den Plan, wenn ich mir die Konsequenzen für die Gesellschaft vor Augen halte. Meistens zahlen die Billig-Anbieter aus dem Ausland bei uns keine Steuern und stellen auch keine Arbeitsplätze zur Verfügung. Und die Bereiche in Deutschland, die dieses Ausbeutungssystem „benutzen“, sind aus meiner Sicht auch verantwortlich, wenn unter Missachtung eines Grundeinkommens eine kümmerliche Rente im Alter kaum zum Leben reicht. Noch zahlt dann der Staat mit seiner „Stütze“- also indirekt wir alle durch unsere Steuern.
Nicht zuletzt kann man auch beweisen, dass die moderne Form der Sklaverei zwingend zu Gesundheitsschäden führt, für die dann die Gesellschaft ebenfalls aufkommen muss. Wir sollten also nicht so naiv sein zu glauben, dass wir einen Vorteil ergattern, wenn wir etwas besonders billig erwerben. Wir finanzieren durch unsere Steuern den Profit der Anbieter durch die Hintertür in Form von Sozialleistungen des Staates bei Krankheit und Armut mit. Daher sollten wir unter dem Strich addiert bei Dumping-Angeboten Produkt-Qualität, Umweltverträglichkeit und vor allem das Federlassen der ausgenutzten Arbeiter gegen rechnen. Ist es da nicht einen Moment des Zögerns und Überlegens wert, ehe wir uns dem Rausch der Angebote überlassen?



Ätsch! von Dr. Detlef Eichberg
 
freudeZum Blatte sprach der Herbst: „Du sterbst.“

Drauf meint das Blatt zum Herbst: Bevor Du meine Farben erbst,
lass´ ich lieber los – steht auch mein Papa nackt und bloß.
Im Frühling wird er neue Blätter treiben.“

So kann der Baum auf ewig bleiben.
Wenn Windräder ihn nicht vertreiben…









Das Wichtigste vergessen wir! von Dr. Detlef Eichberg
 
freudeWir merken uns gerne, was alles nicht richtig:
Hier stimmt´s nicht und dort fehlt, was unbedingt wichtig.
Dann wird vor allem gespeichert, was alles ist „klasse“:
unser Urlaub, das Haus, der Wagen und die Masse
an Geld, die wir monatlich verdienen.
Bescheidenheit ? - Nee, das würde sich nicht ziemen.

Es muss Volldampf voraus weiter gehen in Saus-und-Braus.
Bloß nicht dran denken, dass einstens das Lebenslicht geht aus.
Wir sind der Schöpfung Krone und dann kommt lange Zeit nichts.
Also prassen wir weiter - was kümmert´s mich.
Noch haben wir ja alles, was zum Leben vonnöten.
Was aber, wenn Nahrung und Lebensraum sich nicht mehr anböten ?

Vielleicht erinnern wir uns erst wieder in größter Not,
wer unser Schöpfer und woher kommt unser Brot.
Der Mensch als Teil des Ganzen und wunderbares Wesen,
sollte möglichst schnell von seiner Innenweltverschmutzung genesen.
Dann kommt auch die Natur wieder ins Lot.
Aber nur , wenn wir bekennen: Das Wichtigste ist unser GOTT.



Freude von Dr. Detlef Eichberg
 
freudeKönnen Sie sich noch an die Aufgabenstellung in den Mathematik-Arbeiten der 10. Gymnasial-Klasse erinnern? Ich nicht. Hingegen weiß ich noch bis in das letzte Detail, was ich mit drei, vier und fünf Jahren zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Sie ahnen, auf was ich hinaus möchte – es muss eine innere Haltung oder Komponente geben, die mich Mathe vergessen und die Geschenke in Erinnerung behalten ließ. Es war die Freude, die mein Gehirn Weihnachten vor mehreren Jahrzehnten erinnern ließ und es war die Qual der schulischen Forderung, die mich nicht mehr die damalig freudlosen Umstände erinnern ließ.

Die neuesten Erkenntnisse der Neurobiologie bestätigen, dass unsere innere Haltung ganz entscheidend das Gelingen unseres Lebens beeinflusst. Wenn ich also immer das Schlimmste befürchte, so habe ich die besten Chancen, Prophet zu werden. Umgekehrt kann ich über mich hinaus wachsen, wenn ich mit Begeisterung im Alter von 85 Jahren noch anfange Chinesisch zu lernen, weil ich mich in eine junge 65jährige Chinesin verliebt habe.

Computertomographien zeigen, dass diejenigen Hirn-Areale besonders stark ausgeprägt werden, die mit Freude und Enthusiasmus stimuliert wurden. Diese Prägungen werden als „innere Haltung“ im cerebralen Vorderlappen hinter der Stirn gespeichert. Eckart von Hirschhausen, ein Kabarettist mit Approbation als Arzt, unterstellt, dass wir Deutschen im Bereich der frontalen Gyri statt dieses Vorder-Lappens einen Jammer-Lappen hätten. Nun, das mag dahin gestellt sein, aber wenn ich meine Beobachtungen und Erfahrungen auswerte, so kann ich einer überwiegend pessimistisch geprägten Volksseele der Deutschen zustimmen.

Aber nicht nur die Hirnstrukturen und unsere Psyche werden von unserer inneren Einstellung beeinflusst. Unser ganzes Leben als Mensch unterliegt der Steuerung unserer positiven oder negativen Emotionen. Diesbezüglich kann man auch davon ausgehen, dass unsere seelische und körperliche Gesundheit von diesen Regelkreisen – je nach der Fähigkeit, Freude und Begeisterung zu empfinden – bestimmt wird. Das sollten sich Therapeuten zu Herzen nehmen. Es wäre wünschenswert, wenn Ärzte die Patienten zur Freude inspirieren könnten, denn die Freude hat einen großen Anteil daran, dass kranke Menschen gesunden.



Leiden von Dr. Detlef Eichberg
 
leidDer persönlich erfahrene Leidensdruck in meinem Leben stellt heutzutage ein Kapital für mich dar, wenn es um die Beratung leidgeprüfter Menschen geht. Ich möchte diese Krisen nicht alle nochmals durchleben. Aber ich bin in der kompetenten Lage mitreden zu können, wenn jemand sein Leid mit mir teilt. Ich habe nicht immer die gleichen Auslöser und Umstände wie meine Gesprächspartner erfahren, aber unter dem Strich saldiert weiß ich, wie sich das Ende der Fahnenstange anfühlt.

Wenn ich von mir erzähle, von der einstmaligen Empfindung, der letzte Überlebende nach einem Atomkrieg zu sein, lebendig begraben, voller Verzweiflung und Aussichtslosigkeit, dann öffnet sich mein Gegenüber und ich kann von dem Wunder meiner Heil-Werdung berichten, das wohl mit der Annahme der Existenz von Leid und einer damit verbunden vertrauensvollen Kapitulation im Sinn „Dein Wille geschehe“ begründen lässt.

Es liegt in der menschlichen Natur, dass wir Schmerz umgehen möchten. Meiner Erfahrung zufolge kommen wir jedoch nicht um persönliche Pein und um das Leid der Welt herum. Wenn mir – und dies wird mich bis an mein Lebensende begleiten – Situationen begegnen, in denen ich keinen Sinn im Unsinn erkennen kann, dann werte ich das als Geburtswehen neuer Reifungs-Prozesse. Wenn ich mich dem Leiden stelle, es annehme und auch wieder loslasse, dann kann daraus inneres Wachstum erstehen. Das ist kein Fatalismus oder gar Masochismus, sondern generiert sich aus der Erfahrung, dass Leiden eine Eintrittskarte für Weisheit und Reifung sein kann.

Buddha - und vor allem auch Jesus - wussten um die Notwendigkeit von Leid. Als Petrus einmal Jesus von dessen Weg in sein bevor stehendes Leiden abbringen wollte, wies Jesus ihn zurecht, dass es nur eine Auferstehung nach vorherigem Leiden und Tod gebe. Im menschlichen Leben gibt es zahlreiche Varianten schmerzlicher Erfahrungen: Enttäuschungen, Verletzungen, Gewalt, Krankheit, Nachlassen jugendlicher Spannkraft und Attraktivität und schließlich den körperlichen Tod. Soll das alles völlig sinnlos sein? Dann würden wir Gott zu einem Buchhalter degradieren, der als strenges Gericht über Strafen in Form von Schicksalsschlägen, Krankheit oder Sonstiges befindet.

Es möge sein, dass wir durch unsere eigene innere Einstellung Leid verstärken, indem wir dagegen ankämpfen und es nicht akzeptieren und loslassen wollen. Aber ich glaube nicht, dass wir jemals aus der Liebe Gottes heraus fallen werden, außer wir verweigern uns in einer eigenen Entscheidung. Gnade hat nur eine Chance, wenn wir sie annehmen.



Manchmal von Dr. Detlef Eichberg
 
kur
Manchmal, wenn die grauen Nebel der globalen Katastrophen
mich umwabern,

Manchmal, wenn ich mein Misstrauen gegenüber politischer
Verantwortlichkeit nicht unterdrücken kann,

Manchmal, wenn ich menschlicher Verrohung, Egozentrik und
Konsum-Trunkenheit begegne,

Manchmal, wenn Ohnmacht, Wut und Trauer mich bereits beim
Aufwachen ereilen,

Dann, ja dann - möchte ich manchmal kein Mensch sein.

Dann, ja dann - behalte ich manchmal meine Mensch-Werdung
dennoch im Auge.

Und manchmal, wenn ich es nicht mehr erwarte, lodert Frieden
auf
– und ich bin gerne Mensch.

 

 
  




Tiefenentspannung mit Detlef Eichberg





apo

Wir sind
kompetent
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günstig
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Wir sind
ehrlich
Wir sind
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von hier



Wir sind
einfach unverzichtbar!





licht

Der Du LICHT heißt
und wachsende Erkenntnis bist,
schaffe den Nebel hinaus,
der unseren Blick verdunkelt.
Gib uns den Mut, weiter tastend
und prüfend zu suchen.

Keinen geraden Weg verlangen wir.
Nur Dieses:
Die Spur nicht zu verlieren
im Wirrwarr des täglichen Lebens.

(Detlef Eichberg)